Veronika Schuchter: Weibliche Autorinnenschaft und ihre Rezeption

“Was wurde aus Judith Shakespeare? Weibliche Autor:innschaft und ihre Rezeption” – Mag.a Dr. Veronika Schuchter, online

Einblicke in den Workshop:

EN-HEDU-ANNA – erste Person von der Texte überliefert sind, eine Frau!

Der Workshop erarbeitete die historischen Entwicklungen von weiblicher Autorinnenschaft, sowohl international als auch mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum und endete bei aktuellen Beispielen und Debatten aus der Literaturkritik. Welche Regeln herrschen im Literaturbetrieb für Männer und Frauen? Wie werden Autorinnen und Autoren inszeniert, wie werden sie bewertet?

Methode und Aufbau des Workshops

Der Workshop arbeitete mit einem Methodenmix, bei dem vor allem die gemeinsame Erarbeitung von Ergebnissen und der Austausch der Teilnehmenden untereinander im Vordergrund stand. Die Expertise der Vortragenden wurde vor allem über kurze Impulsvorträge eingebracht. Zu den angewandten Methoden zählten daher neben dem Vortrag Diskussionen in kleineren Gruppen und im Plenum sowie abschließende Reflexionsrunden.

Termin: 27. Oktober, 10-16 Uhr (inkl. Mittagspause)

Ort: ONLINE auf Jitis (Google Chrome Browser bevorzugt)

Kosten: € 60

Anmeldung und Anfragen unter support@igfem.at

Mitglieder und Unterstützerinnen erhalten Ermäßigung auf Anfrage. Für Frauen mit geringem Einkommen habe wir  kostenlose Plätze reserviert. First Come First Served, kostenlose Stornierung bis 1 Wochen vor Workshopbeginn.

Mehr Infos:

Veronika Schuchters Workshop »Weibliche Autorinnenschaft und Rezeption« soll den Teilnehmer*innen einen Überblick über die Bedeutung(en) des Geschlechts in der Literatur und im Literaturbetrieb vermitteln. Dabei werden die historischen Entwicklungen weiblicher Autor*innenschaft, sowohl international als auch mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum, ebenso thematisiert wie aktuelle Debatten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rezeption weiblicher und männlicher Autor*innenschaft in den Medien und behandelt die im Literaturbetrieb für Männer und Frauen herrschenden Regeln sowie die Inszenierung und Bewertung von Autorinnen und Autoren.

Mag. Dr. Veronika Schuchter ist Senior Scientist am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck, Literaturkritikerin und freie Lektorin. In ihrer literaturwissenschaftlichen Forschung interessiert sie sich vor allem für Machtverhältnissen in der Literatur und Rezeptionsforschung. Aktuell erschienen ist »Das Geschlecht der Kritik. Studien zur Gegenwartsliteratur.« (2021), welches Veronika Schuchter gemeinsam mit Peter C. Pohl herausgegeben hat.