Workshop: Weibliche Autor*innenschaft und Rezeption – Veronika Schuchter

Unter dem Titel „Weibliche Autor*innenschaft und Rezeption“ werden zwei Workshop angeboten.

Der erste Teil, „Was wurde aus Judith Shakespeare“, erarbeitet die historischen Entwicklungen weiblicher Autor*innenschaft, sowohl international als auch mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum und endet bei aktuellen Beispielen und Debatten.

Der zweite Teil, „Sie ist die Lieblingsautorin meiner Frau …“, beschäftigt sich mit der Rezeption weiblicher und männlicher Autor*innenschaft in den Medien. Welche Regeln herrschen im Literaturbetrieb für Männer und Frauen? Wie werden Autorinnen und Autoren inszeniert, wie werden sie bewertet?

Der Workshop arbeitet mit einem Methodenmix, bei dem vor allem die gemeinsame Erarbeitung von Ergebnissen und der Austausch der Teilnehmenden untereinander im Vordergrund steht. Die Expertise der Vortragenden wird vor allem über kurze Impulsvorträge eingebracht. Zu den angewandten Methoden zählen daher neben dem Vortrag Gruppenarbeiten, Diskussionen in kleineren Gruppen und im Plenum, Reflexionsrunden jeweils am Ende jedes Blocks. Da es in dem Workshop auch zentral um die Rezeption geht, wird viel mit Rezensionen und anderen Formen der Literaturberichterstattung gearbeitet.

Die Vortragende, Mag. Dr. Veronika Schuchter, ist Senior Scientist am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck, außerdem Literaturkritikerin und freie Lektorin. In ihrer literaturwissenschaftlichen Forschung interessiert sie sich vor allem für Fragen nach Machtverhältnissen in der Literatur und ihrer Rezeption. Aktuell erschienen: „Das Geschlecht der Kritik. Studien zur Gegenwartsliteratur.“ (Herausgegeben mit Peter C. Pohl. München: text+kritik 2021).

Ort: Innsbruck, www.hausderbegegnung.com

Daten: 02.09.2022 – 03.09.2022

Dauer: Freitag: 10:00 – 19:00

Samstag: 10:00 – 19:00

Kosten: € 200,-

Ermäßigungen für Mitglieder/UnterstützerInnen/bei geringem Einkommen auf Anfrage möglich.